Sexualhormone und Intersexualität – Das Goldberg-Maxwell-Morris-Syndrom

Meine „Sternstunde“ ist eine Biostunde für die Klasse 9 zum Thema „Sexualerziehung und Hormone“. Nachdem die SchülerInnen im Vorfeld bereits u. a. den Menstruationszyklus und dessen hormonelle Regulation sowie die Themenfelder Befruchtung, Einnistung, Schwangerschaft und Geburt erarbeitet haben, sollten sie sich mit den Geschlechtshormonen und ihrer Regulation gut genug auskennen, um aus Abweichungen in den Hormonkonzentrationen bei der fötalen Entwicklung das sogenannte „Goldberg-Maxwell-Morris-Syndrom“, eine Form der Intersexualität, nachzuvollziehen und zu erklären.

Da diese Stunde das sensible Thema „Intersexualität“ „nur“ auf medizinisch-wissenschaftlicher Ebene thematisiert, wäre ein Aufgreifen auf sozio-emotionaler Ebene im Folgenden sicher wichtig (da gibt es z. B. klasse Videos von verschiedenen Funk-Formaten). Die Tatsache, dass eine veränderte Hormonkonzentration beim Menschen das duale Geschlechtssystem infrage stellt, ist sicher auch ein schöner Anknüpfungspunkt, um mit den SchülerInnen zu diskutieren, inwiefern die Stereotype „männlich“ – „weiblich“ überhaupt zu halten sind.

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