Die Wende - Fluch oder Segen? Eine Songanalyse zur Wiedervereinigung

Das Material bietet die Möglichkeit, aus vier unterschiedlichen Songtexten Sichtweisen auf die Wiedervereinigung herauszuarbeiten. Trettmann („Grauer Beton“) und FiNCH („Onkelz Poster“) bringen in ihren Songs verstärkt die „Anschlusshaltung“ zum Ausdruck – Westdeutschland machte beider Wiedervereinigung wenige Kompromisse, wohingegen Ostdeutsche vieles hätten wegwerfen müssen – politisch, wirtschaftlich, kulturell.
Die Scorpions mit ihrer Hymne der Wiedervereinigung „Wind of Change“ und Udo Lindenberg („Sonderzug nach Pankow“) halten dagegen: Sie besingen die Hoffnung auf einen gemeinsamen deutschen Staat, den Anbruch einer neuen Ära, in der sich die verhärteten Fronten verbrüdern.
Die Arbeit an den Songtexten soll sowohl für den Drang nach Einheit auf der einen als auch die Folgen dieser für einen Teil der Menschen auf der anderen Seite sensibilisieren. Auch die Sichtweise der ostdeutschen Jugend wird aufgegriffen. Jedoch kann durch die Unterdrückung der öffentlichen Medien und somit auch der Kunstschaffenden in der DDR nur bedingt eine Perspektive von Ostinterpreten vor 1990 auf die deutsche Teilung mit einbezogen werden – diese wird in der Regel bereits in den Unterrichtsstunden zuvor mehrfach thematisiert. Möglichkeiten einer solchen Betrachtung bieten etwa Wolf Biermann oder die Ost-Rockband City.

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